Elektrolytisches Diffusionsverfahren, das bei höherer Temperatur arbeitet.
Es erlaubt die Diffusion von etwa 50 Metallen und Halbmetallen (z. B. Bor B und Silicium Si) in andere Metalle und metallischen Verbindungen. Man kann auch zwei oder mehr verschiedene Metalle in ein anderes diffundieren lassen. Hierbei benutzt man ein Bad aus geschmolzenen Fluoriden, die als Lösemittel dienen. Durch diese Behandlung werden die Eigenschaften der Werkstücke vollständig geändert. Molybdän ist beispielsweise ein sehr weiches Metall, das von einer Nadelspitze geritzt wird. Wenn Bor auf die Oberfläche „metallidiert“ wird, wird es so hart, dass man es nicht mehr ritzen kann. Durch Kombination dieses Diffusionsverfahrens mit der Elektrolyse können (bei 800 bis 1100 °C) auf Stahl, Kupfer und anderen Metallen Aluminiumlegierungen hergestellt werden. Hierbei ist der Werkstoff die Kathode und das Diffusionsmetall die Anode. Die Porenfreie Legierungsschicht ist ein fester Bestandteil der Metalloberfläche.