Sind meist Ethylenoxidkondensationsprodukte. Dass sie → hydrophil sind, liegt an den hydratisierbaren Ethersauerstoffbrücken, die sie im Molekül haben. Das bedeutet, dass diese Sauerstoffatome Wasserstoffbrückenbindungen eingehen können.
Nichtionogene Tenside mit der allgemeinen Formel
sind in einem weiten Bereich ihres Aufbaus und damit in den Eigenschaften variierbar. Auf der hydrophilen Seite kann die Anzahl der Ethergruppen von n = 11 bis n = 21 reichen. Daneben kann der lipophilee, ölfreundliche, hydrophobe Teil R- nach Art und Größe fast beliebig variieren.
Im nachfolgenden einige Beispiele nichtionischer Tenside:
Ein besonderer Vorteil der nichtionogenen Tenside liegt darin, dass sie keine schwerlöslichen Niederschläge bilden. Wo kein Niederschlag ist, kann sich auch nichts an der Oberfläche absetzen.