Badansatz

In der Galvanotechnik wird als “Badansatz” die Herstellung eines Elektrolyten bezeichnet, der zur Oberflächenveredlung dient.
Dazu werden die für den erforderlichen Zweck (z. B. Entfettungen, Dekapierungen, Beizen, Kupfer-Nickel-Chrom-Zink-Bäder) notwendigen Chemikalien (meist Salze in Form von Metallverbindungen, Hydroxiden, Chloriden, Sulfaten, Phosphaten usw.) in einem bestimmten Verhältnis in Wasser gelöst. Konzentrate werden gemäß Verfahrensanweisung in Wasser eingebracht und verrührt. Dies gilt insbesondere für Säuren und Basen.
Die gleiche Bezeichnung gilt für die Herstellung von nichtwässrigen (aprotischen) Elektrolyten, z. B. für die Aluminiumabscheidung aus nichtwässrigen Systemen. Üblicherweise erfolgt am Ende des Badansatzes eine analytische Kontrolle der Sollkonzentrationen mit eventueller Korrektur.