Schutzanode

Beim kathodischen Korrosionsschutz benutzte Anode zum Schutz von in Elektrolytsystemen (Boden, Wasser, Meerwasser u. a.) befindlichen Anlagen. Sie wirkt entweder als Aktivanode durch allmähliche Auflösung oder als Fremdstrom-Schutzanode, wobei sie vor allem zur Verteilung des zugeführten Gleichstroms dient. Aktivanoden bestehen meist aus Zn, Mg oder Pb-Legierungen; Fremdstrom-Schutzanoden aus Eisen (auch Gusseisen), Graphit, Silicium, Titan, Platin oder Titan mit Platinüberzug. Bei Verwendung von Fremdstrom-Schutzanoden wird der benötigte Gleichstrom einer besonderen Gleichstromquelle entnommen und als Schutzstrom durch die Schutzanode zugeführt.