Deckschichten
Störende Schichten auf einem Rohteil, z. B.:
- Chemisch verankerte Deckschichten (z. B. Carbide, Sulfide, Phosphide, Chloride) aus der Wechselwirkung der Metalloberfläche mit Fertigungshilfsstoffen.
- Oxid– und Zunderschichten aus der Überhitzung bei der Metallbearbeitung oder Lagerung. Die Deckschicht kann dabei gut oder schlecht haften und unterschiedlich dicht sein. Dichte, gut haftende Deckschichten vermögen einen guten Korrosionsschutz zu gewährleisten. Die Beständigkeit der nicht rostenden Stähle beruht beispielsweise auf der Ausbildung einer dünnen, mit dem Auge nicht sichtbaren Chromoxidhaut.
- Kohlenstoffanreicherungen vom Härten durch Härteöl.
- Öle und Pasten aus Konservierungs- und Transportschutzmitteln.
- Nach DIN 50900 eine auf Metallen durch Korrosion gebildete Schicht aus festen Reaktionsprodukten, die die Oberfläche mehr oder weniger gleichmäßig bedeckt.
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