Salmiakverzinnung

Abart der Einbadverzinnung; sie wird bei Werkstücken aus dünnem Stahlblech bevorzugt, z. B. bei Back- und Schokoladeformen. Das Zinnbad von etwa 325°C hat keine Flussmitteldecke, sondern es wird etwas Salmiakpulver auf seine Oberfläche gestreut und das wie üblich vorbereitete und in Flussmittellösung getauchte Werkstück durch die sich bildenden Salmiakgase hindurch eingetaucht. Die Gase halten die Badoberfläche frei von Oxid und das Stück kann auf diese Weise sauber wieder herausgezogen werden. Das Verfahren eignet sich gut für leichte Verbrauchsgüter mit nicht zu langer Lebensdauer.