Winkelkathode

  1. Stahlblech (oder Blechstreifen aus Kupfer, Messing) mit einem Winkel von ca. 60° und Schenkellängen von ca. 30 mm. Es dient als Kathode im Labor zur praktischen Untersuchung der Elektrolyte z. B. auf Makro- bzw. Mikrostreufähigkeit, Porenbildung, An Brennen, Glanzbildung, Einebnung, Deckfähigkeit usw.
  2. Mehrfach gewinkeltes Stahlblech, das z. B. in Nickelbädern neben der Ware als Kathode einhängt. Aufgabe der Winkelkathode ist es, metallische Verunreinigungen, die in Ionenform vorliegen, abzuscheiden. Dies geschieht dadurch, dass die Stromdichte auf den gewinkelten Flächen unterschiedlich ist (→ Abscheidungspotenzial).