Legierungen, die aus Blei mit mehr als 10 %, meist 12 bis 15 %, aber auch bis zu 50 % Zinn bestehen, womit die Korrosionsbeständigkeit verbessert wird; werden zur Überzugs-Herstellung benutzt und können auch elektrolytisch abgeschieden werden. Sie können als Kombination zwischen der → Feuerverzinnung und der → Feuerverbleiung von Blechen betrachtet werden und finden oft dort Anwendung, wo Toxizität weniger von Bedeutung ist und wo der Preis eine Rolle spielt, z. B. für Dacheindeckungen, Gasabzüge, Brennstoffbehälter usw. Die Legierungen ergeben mattgraue Überzüge. Ihre Verarbeitung geschieht vielfach in automatischen Maschinen ähnlich denen für die Herstellung von → Weißblech bei der → Tafelverzinnung, wobei das Bad z. B. bei 20 % Zinn eine Temperatur von 390 bis 400 °C hat. Die Überzüge sind dünn (etwa 8 g/m2 und mehr), entsprechend einer Dicke von 1,25 µm, was aber schon für Brenn- und Schmierstoffbehälter genügt. Dickere Auflagen werden durch Handtauchen hergestellt. Man kann Terne-Metall, ähnlich wie Zinn, sowohl mit → Flussmitteln als auch mit Palmöl auf dem Bad in einer oder mehreren Tauchungen verarbeiten, wobei die Abdeckungen kombiniert werden können. So erhält man Überzugsdicken von etwa 50 g/m2 für mittlere Korrosionsbelastungen und sogar 100 bis 200 g/m2 für Dacheindeckungen. Für solche Aufträge wird dem Terne-Bad häufig Antimon mit 2 bis 6 % anstelle des Zinns zugesetzt, wodurch es strengflüssiger wird und leichter zu dicken Überzügen führt. Die Schutzwirkung bleibt die gleiche.