Säureverbrauch beim Beizen

Der Säureverbrauch setzt sich zusammen aus dem gewollten Umsatz mit den Oxiden sowie dem ungewollten Umsatz mit dem Metall und der Ausschleppung. Der Verbrauch, d. h. der Anteil für den Metallumsatz, lässt sich durch Zugabe von „Sparbeizzusätzen“ stark verringern. z. B. werden beim Beizen von 5 mm-Draht 36 kg/t Säure verbraucht, so sind es nach der Zugabe des Beizinhibitors nur noch 14 kg/t. Draht- und Metallverlust ist verschwindend gering. Außerdem sinkt durch Sparbeizzusätze die Gefahr der Beizversprödung stark.