Feuer-Aluminierungsverfahren für Drähte und Bänder. Hierbei wird in einer Reinigungszone zunächst nach vorherigem Beizen der Draht oder das Band bei 500 bis 700 °C in einer Atmosphäre von Ammoniumchlorid und/oder Salzsäure behandelt. Auch kann ein Oxihalogensalz, z. B. des Zinks, zugesetzt werden, dessen Sauerstoff dann mit dem Kohlenstoff des Eisens reagiert und ihn vergast. Ohne aus der Gasatmosphäre herauszukommen, durchläuft die Ware anschließend das Aluminiumbad, auf dessen Oberfläche eine dicke Schicht aus Kohle und/oder Silikagel für einen reduzierend wirkenden Abschluss der Oberfläche sorgt. Die Umlenkung wird wie üblich durch Rollen bewirkt. Nach Verlassen der Schutzschicht werden der Überschuss an Aluminium sowie Schlackenreste usw. abgestreift, bevor wieder aufgewickelt wird. Das Verfahren bietet wirtschaftliche Vorteile gegenüber den Tauchverfahren nach → Dellgren und → Fink, weil die Behandlung mit Wasserstoff bzw. in einer besonderen Atmosphäre fortfällt, die zudem explosionsgefährlich ist.