Möller-Verfahren (Mollerizing-Verfahren)

Tauch-Feuer-Aluminierungsverfahren für Stahl, bei dem die Bänder oder Bleche nach entsprechender Vorbehandlung kurzzeitig in eine 5 bis 10 cm dicke, geschmolzene Aluminiumschicht gebracht werden, wo sie eine EisenAluminium– schicht bilden. Unter der Aluminiumschmelze befindet sich ein 800 bis 900 °C heißes Salzbad aus Bariumchlorid und Natriumchlorid, in dem das Behandlungsgut solange bleibt, bis es dessen Temperatur angenommen hat. Die Salzschmelze hat außerdem die Aufgabe, den Stahl zu reinigen und zu schützen. Wenn die Bänder oder Bleche die Temperatur erreicht haben, bringt man sie in die Aluminiumschmelze, wobei sie gleichzeitig einem Gleichstrom ausgesetzt werden, der eine bessere Haftung bewirkt.