Kaltverschweißungs-Verfahren zur Verzinkung von kleinen Massenteilen. Die Werkstücke werden mit metallisch reiner Oberfläche (gebeizt, gesandstrahlt) in einer sauren, inhibierten Kupfersalzlösung behandelt und in eine achteckige, innen gummierte Trommel eingefüllt. Dazu kommen Zinkpulver, Prallkörper und eine „Promotor“ genannte Chemikalienlösung.
Innerhalb einer Laufzeit von etwa 1h hat sich der Zinkstaub in einer dichten, glänzenden 10 bis 80 µm dicken Schicht auf den Werkstücken festgesetzt.
Wenn 5 bis 10 % Zinnpulver beigefügt werden, verbessern sich die Verformbarkeit, Lötbarkeit und Korrosionsbeständigkeit der Zinkschicht. Bei der Behandlung werden die Körner des Zinkpulvers auf der Werkstückoberfläche durch die Prallkörper fest- und flachgeschlagen. Sie liegen wie Schuppen in der Zinkschicht und bilden einen dichten, durch die „Promotor“-Lösung gut verbundenen Überzug. Wo die Feuerverzinkung bei Kleinteilen schwierig ist und wo die Galvanische Verzinkung den Anforderungen nicht genügt, bewährt sich dieses Verfahren bei Schichtdicken zwischen 15 und 60 µm.