Nach DIN 8580:2003-09 Bezeichnung für das Verbinden von Metallen durch andere geschmolzene und wieder erstarrte Metalle.
In der Regel wird hierzu eine niedrig schmelzende Metalllegierung und ein Flussmittel, → Lötwasser, → Lötöl oder → Lötpaste verwendet. Die beiden letzteren haben die Aufgabe, die vorhandene Oxidschicht zu beseitigen und ihre Neubildung zu verhindern.
Im Gegensatz zum Schweißen werden beim Löten die zu verbindenden Metalle nicht flüssig. Man unterscheidet das Weichlöten bei Temperaturen < 450 °C (meist 185 bis 400 °C) unter Verwendung von Zinn-, Blei-, Zink-, Cadmium- und Antimonlegierungen (Lötzinn) und das Hartlöten bei Temperaturen > 450 °C (meist 600 bis 1100 °C) unter Verwendung von Kupfer-, Messing-, Bronze– und Silberloten. Beim Weichlöten erzielt man eine Festigkeit von etwa 5 bis 10 kp/mm2, beim Hartlöten eine solche von etwa 20 bis 40 kp/mm2, in Sonderfällen bis 50 kp/mm2.