Cyclische Voltametrie

Ein Analyseverfahren, das auf dem Prinzip der Polarisation einer Elektrode zur Bestimmung der aktiven Konzentration organischer Substanzen in Galvanischen Elektrolyten beruht.

In diesem Fall wird eine stationäre Arbeitselektrode verwendet, die in einen ruhenden Elektrolyten eintaucht. Der Arbeitselektrode wird, ausgehend von einem Startpotenzial, ein sich zeitlich linear änderndes Potenzial E(t) aufgeprägt, das nach Erreichen eines Umkehrpotenzials wiederum zeitlich linear zurückgeführt wird. Die Vorschubgeschwindigkeit kann in weiten Grenzen variiert werden (0,05 bis 200 000 V/s) und ist eine der wichtigsten Variablen der cyclischen Voltammetrie.

Diagramm des Potenzialverlaufs bei der cyclischen Voltammetrie. Zeigt den linearen Anstieg vom Startpotenzial zum Umkehrpotenzial und zurueck, aufgetragen gegen die Zeit.