Blei-Zink-Verfahren

Beim Feuerverzinken wurde zur Einsparung an Zink und zur Verminderung der → Hartzinkschicht der größere Teil des → Verzinkungskessels mit Blei gefüllt; darauf kam eine relativ dünne Schicht Zink. Das Werkstück wurde wie für die → Trockenverzinkung üblich vorbereitet und durch das Zink in das Blei eingesenkt. Dort wärmte es sich an, kochte das Flussmittel ab und verzinkte sich dann beim langsamen Herausziehen durch die Zinkschicht. Das Verfahren hat sich nicht so durchgesetzt, wie man erwartete. Einerseits ist das Zink stets bis zur Sättigung mit Blei legiert und wird höher viskos, andererseits ist auch das Bewegen der Werkstücke im Bleibad wegen des starken Auftriebes schwierig.