Feuerverzinken

Verfahren zum Beschichten eines Werkstücks mit einer Zinkschicht durch Eintauchen in eine Zink(legierungs)schmelze (Schmelztauchverzinken). Dies geschieht sowohl im diskontinuierlichen Verfahren (Feuerverzinken als Stückverzinkung) als auch in kontinuierlichen Verfahren (Feuerverzinken in kontinuierlichen Verfahren).

Geschichtliches: Bereits 1742 entdeckte der französische Chemiker Malouin die Möglichkeit, Eisen- und Stahlteile durch Eintauchen in flüssiges Zink mit einem Überzug aus diesem Metall zu versehen. Jedoch erst 1836 wurde durch Stanislaus Sorel mit dem Beizen ein praktikables Verfahren zum Reinigen von Eisen- und Stahloberflächen entdeckt, so dass ein wirtschaftliches Verzinken möglich wurde. In den nachfolgenden Jahren erfolgte die Errichtung der ersten Feuerverzinkereien in England, Frankreich, Deutschland (1847 in Solingen) und anderen Ländern.

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