Haring-Blum-Zelle

Nach den amerikanischen Forschern H. E. Haring und W. Blum benannte (zuerst von W. L. Pinner und E. M. Baker vorgeschlagene) Einrichtung zur Bestimmung der Streufähigkeit. Hierbei sind in einem rechteckigen Elektrolytbehälter zwei gleichflächige Kathoden in unterschiedlichen Entfernungen im Verhältnis von 1 zu 5 von der in der Mitte befindlichen (Drahtnetz-) Anode angebracht. Da sich der Elektrolytwiderstand zwischen beiden Elektroden wie 1:5 verhält, müsste eigentlich auf den Elektroden Metall im Verhältnis 1:5 abgeschieden werden. Durch die Eigenschaften des Elektrolyten wird das Verhältnis geändert und gibt ein Maß für die Streufähigkeit. Mit dem Verhältnis K für die Anodenabstände ergibt sich für die Streukraft S mit den abgeschiedenen Massen auf der nahen Kathode mn und der fernen Kathode mf:

S=\dfrac{K-\dfrac{m_n}{m_f}}{K}\bullet 100\%

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