Für die Feuerverzinkung als Stückverzinkung wird im Allgemeinen Hüttenzink mit 98,5 % Zink (nach DIN 1706) eingesetzt. Für die kontinuierliche Feuerverzinkung (Bandverzinkung) kommen Zinksorten mit höheren Zinkgehalten und verfahrenstechnisch erforderlichen Zusätzen, insbesondere an Aluminium, zur Anwendung. Bei der Stückverzinkung löst sich das im Zink enthaltene Blei im Zinkbad bis zur Sättigung, die Temperaturabhängig ist (1 bis 1,5 % bei 450 °C), der Überschuss setzt sich am Boden des Kessels ab. Für Sonderfälle bedient man sich des Fein- oder Raffinierzinks mit nur 0,08 bis 0,12 % Blei, weniger als 0,02 % Eisen und Spuren von Antimon und Arsen. Um das Zinkbad leichtflüssig zu halten, soll der Gehalt an Blei niedrig sein, ebenso der Eisengehalt unter 0,02 % bleiben. Auch Zinkoxid, das zudem im Verlauf der Arbeit in das Bad kommt, macht die Schmelze zähflüssiger und führt zu höherem Zinkverbrauch. In geringem Umfang wird Umschmelzzink verwendet, wenn mit seinem Zinngehalt eine besonders ausgeprägte Ausbildung von → Zinkblumen erreicht werden soll. Bei der → Trockenverzinkung und der → Bandverzinkung wird dem Bad etwa 0,2 % Aluminium zugefügt. Dieses wirkt in Richtung einer Verminderung der → Hartzinkschicht, wodurch die Überzüge leichter verformbar werden.