Chemisches Beschichten (Sudverfahren) einer Werkstückoberfläche mit Quecksilber, das mit dem Grundmaterial eine Legierung bildet.
Bei der stromlosen Einbringung von „unedleren“ Werkstücken in „ edle“ Silberelektrolyte scheidet sich bereits eine unerwünschte, schlecht haftende Silberschicht ab.
Um dieses zu vermeiden, trägt man eine dünne Quecksilberschicht auf. Für dieses „Verquicken“ genannte Verfahren können saure (für Nickelwerkstoffe) oder cyanidische (für Kupferwerkstoffe) Lösungen verwendet werden. Eine saure Quickbeize kann z. B. aus 2,5 bis 10 g/L Quecksilbernitrat und soviel konz. Salpetersäure bestehen, wie zur klaren Lösung erforderlich ist. Eine cyanidische Quickbeize wird beispielsweise aus einer Lösung von 20 bis 25 g/L Kaliumdicyanidohydrargyrat und 25 bis 40 g/L Kaliumcyanid hergestellt. Nach dem Verquicken muss sorgfältig gespült werden.
Wegen der Toxizität des Quecksilbers ist das Verquicken von Werkstückoberflächen nicht mehr erlaubt.
Heute wird statt einer Verquickung in der Regel eine Vorversilberung vorgenommen.