Das Tüpfelverfahren dient zur Schichtdickenbestimmung von dünnen Chromschichten auf Nickelüberzügen. Hierbei wird in einem mit dem Fettstift auf die Probe aufgemalten Ring ein Tropfen einer 11,5n-Salzsäure aufgebracht und die Zeit vom Beginn bis zum Ende der Gasentwicklung gemessen. Multipliziert mit der aus einem Diagramm ablesbaren Auflösungsgeschwindigkeit erhält man die Schichtdicke des Überzugs. Das Verfahren ist bei einer Schichtdicke von mehr als 0,6 µm nicht anwendbar, weil dann der Endpunkt der Chromauflösung nicht mehr gut erkennbar ist.