Tauchschleifen

Mechanisches Oberflächenveredlungsverfahren für Massenteile (oft aus Zinkdruckguss). Es gibt zwei Varianten des Verfahrens:

  1. Die oben zum Teil offene, mit Schleifmittel gefüllte Trommel wird in Umdrehungen versetzt, wodurch das Schleifmittel ringförmig an die Trommelwandung gepresst wird. Hier hinein werden die an Schwenkarmen befestigten Werkstücke getaucht.
  2. Beim so genannten Spin Finish rotiert nicht das Schleifmittel, sondern das an einem Arm befestigte Werkstück in dem ruhenden Schleifmittel. Nicht nur die Eintauchtiefe, sondern auch die Bearbeitungszeit und das Schleifmittel können variiert werden. Als Schleifmittel verwendet man oft → Korund, z. B. mit 70 bis 80 µm Korngröße; andere Schleifmittel, wie Holzsägespäne oder Maisschalenbrot lockern auf; weiter werden → Tonerde, Öle mit Wasser zugesetzt.