Auch Feuer- oder Schmelztauchaluminieren (bzw. –Alumetieren) genannt; Aufbringen von Schutzschichten aus einem Bade geschmolzenen Aluminiums ähnlich der → Feuerverzinkung und der → Feuerverzinnung mit einer Schichtdicke von meist etwa 40 µm (= 100 g/m2). Hier wirkt sich die Eigenschaft des Aluminiums, eine oxidische Schutzschicht zu bilden, zum Nachteil aus, denn nur reine Metalloberflächen reagieren miteinander und bewirken eine brauchbare Verbindung. Mehrere Verfahren zur Tauchaluminierung von Einzelteilen wie auch zur kontinuierlichen Verarbeitung von Drähten oder Bändern berücksichtigen besonders den Ausschluss des Luftsauerstoffs. Die hiermit verbundene sorgfältigere und umständlichere Vorbehandlung sowie vor allem die gegenüber Zink und Zinn mit mehr als 658 °C höhere Schmelztemperatur haben den Einsatz der Tauchaluminierung gegenüber den anderen, unter → Aluminieren genannten Verfahren begrenzt. Zur Tauchaluminierung werden angewandt:
a) Verfahren nach Dellgren, diskontinuierlich und kontinuierlich;
b) Alplate-Verfahren nach → Fink;
c) → Rodriguez-Verfahren;
d) nach → Bethlehem Steel Corp.;
e) nach Armco Steel Corp.;
f) Verfahren nach → Möller.