Seddon-Verfahren

Verfahren zur Schichtdickenbestimmung von Zinnüberzügen auf Kupfer(drähten) durch elektrolytische Abtragung. Hierbei wird das zu messende Werkstück (Kupferdraht) als Anode geschaltet und von einer Rundkathode aus Kupfer umgeben. Als Elektrolyt dient eine Lösung von 50 g/L Zinn(II)chlorid (krist.) und 200 ml/L Salzsäure. Es ergeben sich plötzliche Änderungen des Stromes, wobei die erste die Ablösung der reinen Zinnschicht und die zweite die der Legierungsschicht anzeigt.