Pulverlack

Organisches (meist duroplastisches bzw. duromeres) Beschichtungspulver, dass nach dem Auftrag auf die werkstückoberfläche und dem Aufschmelzen darauf eine Lackierung ergibt. Als Pulver zählt er nicht zu den Anstrichstoffen und nicht zu den Farben. Wesentlicher Gesichtspunkt aus heutiger Um- weltschutzsicht ist die Lösemittelfreiheit. Die Vorbehandlung erfolgt wie sonst beim Lackieren auch: Reinigung, Aufbringen einer Konversionsschicht, Trocknen. Nach dem Auftrag erfolgt das Anschmelzen auf der Werkstückoberfläche und bei duromeren Pulvern das anschließende Vernetzen, beginnend beim Aufschmelzen. DIN EN 971-1

Die Pulver kommen aus folgenden Stoffklassen: Epoxidharze; Epoxidharz-Polyester-Gemische; Polyester; Polyester-Isocyanat-Gemische; Acrylate.

Die Pulverlacke enthalten neben dem FilmbildnerSystem noch Verlaufsmittel, Entgasungsmittel sowie Pigmente und Füllstoffe. Die Stoffe werden vorgemischt und in einem Extruder homogenisert.