Marshall-Verfahren

Nach dem Erfinder W. A. Marshall genanntes Verfahren zum chemischen Glänzen von Eisen. Hierbei wird eine Lösung von 25 g/L Oxalsäure (krist.), 40 ml/L Wasserstoffperoxid (100 Vol.-%) und 0,1 g/L konzentrierte Schwefelsäure (als Stabilisator) verwendet. Man arbeitet 20 min (oder mehr) bei Raumtemperatur. Die Abtragungsgeschwindigkeit beträgt etwa 10 µm/h. Trotz der mit dieser Lösung erzielten Erfolge hat sie wegen ihrer Unbeständigkeit (sie muss jeweils neu angesetzt werden) nur geringe Anwendung gefunden.