Ladungsmenge

Nach Aussage des 1. Faradayschen Gesetzes ist „die Menge der elektrolytischen Zersetzungsprodukte der durchflossenen Elektrizitätsmenge (Ladungsmenge) proportional“.

Die „Menge der elektrolytischen Zersetzungsprodukte“ bezieht sich in der Galvanotechnik überwiegend auf die abgeschiedene Metallmasse.

Die „geflossene Elektrizitätsmenge“ wird Ladungsmenge* Q genannt. Die Ladungsmenge Q ist bei der Elektrolyse der Strom I, der in einer bestimmten Zeiteinheit t fließt:

Die Einheit der Ladungsmenge Q heißt Ampèresekunde As und nach internationaler Vereinbarung ist

Definitionsgemäß bedeutet das: Nach Charles Augustin de Coulomb ist 1 C gleich der Ladungsmenge Q, bei der 1 Ampère eine Sekunde lang fließt.

Veraltete Definition

1 C ist diejenige Ladungsmenge, die aus einer Silbernitratlösung bei einem Strom von 1 A in 1s 1,118 mg Silber abscheidet.