Feinhonen

Bei diesem Fertigungsverfahren werden bei zylindrischen Körpern (Zylinderlaufflächen, Gehäusebohrungen, Bohrungen in Zahnrädern, Pleueln, Rohren) Rautiefen von 0,1 μm erzielt. Hierbei führt das mit Honahlen bestückte Honwerkzeug gleichzeitig eine oszillierende und eine rotierende Bewegung aus. Das als Kühlmittel verwendete Honöl entfernt den Abrieb. Es entsteht ein so genannter Kreuzschliff auf der Oberfläche.

Der Schleifkörper besteht aus keramik– oder kunstharzgebundenem Korund oder Siliciumcarbid. Die Schleifgeschwindigkeit beträgt je nach Materialbeschaffenheit 15 bis 50 m/min., bei Massenfertigung auch aus metallgebundenem Diamant oder Bornitrid (100 bis 150 m/min).