Daguerreotypie

Nach dem franz. Maler Louis Daguerre benannte frühe Form der Fotografie. Dazu wurden Kupferplatten versilbert und anschließend Brom– oder Ioddämpfen ausgesetzt. Dadurch bildete sich eine dünne, lichtempfindliche Silberhalogenidschicht. Die Platten wurden dann in einer Kamera belichtet, wodurch sich Silberkeime bildeten. Diese Keime wurden anschließend mit Quecksilberdampf entwickelt. Entwicklung und Fixierung (Natriumthiosulfat) ergeben ein seitenverkehrtes positives Bild. Jedes Bild ist ein Unikat. Kopien lassen sich nur mit dem gleichen aufwändigen Prozess Herstellen und sind damit ebenfalls Unikate.

Im Prinzip ist die Daguerreotypie Grundlage für die heutige Leiterplattentechnologie.