Unter Bezugselektroden versteht man Halbzellen (auch Halbelemente genannt, wie z. B. eine Silberchloridelektrode) mit definiertem und konstantem Gleichgewichtspotenzial, die zum Messen anderer Elektroden Potenziale mit diesen zu einer elektrolytischen Zelle zusammengesetzt werden können.
Zellspannungen werden auf die Wasserstoffelektrode, die als Bezugselektrode dient, bezogen. Dabei bildet die Metallelektrode bzw. die Wasserstoffelektrode jeweils die Halbzelle. Zwei oder mehrere Halbzellen (Halbelemente) können zu einem Galvanischen Element verknüpft werden. In der Galvanotechnik werden als Bezugselektroden überwiegend Glaselektroden zur Messung von pH-Werten eingesetzt.