Zugfestigkeit
- Höchste, noch zulässige Kraft, bezogen auf den Anfangsquerschnitt einer Probe, nach deren Überschreiten sie sich unter Abfall der Kraft verformt.
- Beim Email hängt sie maßgeblich von der Dicke der aus der Schmelze gezogenen Probestäbe ab. Während bei technischen Gläsern an Fäden unter 0,01 mm Dicke 20 bis 50 kP/mm2 gemessen wurde, liegen Stäbe bei 7 bis 9 kp/mm2, im Bleiglas bei 4 bis 6 kp/mm2, im Kieselglas bei etwa 9 kp/m2. Emails werden in der gleichen Größenordnung liegen, wobei allerdings die Aufnahme der Eisenoxide beim → Brennen und die Ungleichmäßigkeit durch → Poren einen
geringen vermindernden Einfluss ausüben. Auf jeden Fall ist die Zugfestigkeit gegenüber der → Druckfestigkeit gering; im emaillierten Werkstück muss dies vor allem beachtet werden. → Schlagfestigkeit.
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