Verfahren zur Schichtdickenmessung von Metallüberzügen. Es arbeitet ähnlich dem → Strahlverfahren mit dem Unterschied, dass die Lösung nicht in einem Strahl, sondern in Tropfen auf die Probe einwirkt, wobei der Überzug vollständig bis zum Grundwerkstoff gelöst wird. Man misst bei diesem Verfahren nicht die zur Durchdringung des Überzugs erforderliche Zeit, sondern zählt die Anzahl der Tropfen, die hierfür erforderlich ist. Die Tropfgeschwindigkeit soll so eingestellt werden, dass sie 100 + 5/min beträgt. Der Endpunkt wird durch das Auftreten der Farbtönung des Grundwerkstoffs erkannt. Fehlergrenze +15 %.