Von franz. trembler = zittern; auch „Flecheln“ genanntes mechanisches Oberflächenveredelungs (Gravier)-Verfahren zur Erzeugung eines Tremblé, einer Verzierung, die auf Messing, seltener auf Silber mit einem Flach- oder Bollstichel (Gravierwerkzeuge) ausgeführt wird. Der Stichel wird hierbei in leichter Schräglage in gleichmäßigem Rhythmus hin und her geführt. Es entsteht eine Zickzacklinie, weil abwechselnd die linke oder die rechte Schneideseite benutzt wird. Auch: Probenahmespur an Edelmetallgegenständen.