TEM

  1. Transmissionselektronenmikroskopie; Verfahren zur Strukturabbildung in dünnen Probeschnitten, das Informationen über Schichtmorphologie, Gefüge, Kristalldefekte und Grenzflächenverlauf bei Werkstoffen oder DünnSchichtsystemen liefert; wird auch eingesetzt für Untersuchungen von Ausscheidungen, Stapelfehlern, Versetzungen oder Texturen mit extrem hoher Ortsauflösung. Kristallstrukturen werden z. B. bis zur atomaren Auflösung abgebildet. Weitere Einsatzgebiete sind z. B.:
  2. Thermische Entgratungsmethode; geeignet zum Entgraten nicht nur von fast allen metallischen Werkstoffen, sondern auch von Teilen aus Kunststoff und Gummi. Hierbei werden die zu entgratenden Werkstücke in eine Druckkammer eingelegt die mit einem Gasgemisch gefüllt wird. Ein elektrischer Funke zündet das Gasgemisch und löst damit eine Verbrennung aus, welche die exponierten Grate und Kanten thermisch beseitigt. Da das Gas überall vorhanden ist, werden auch innen liegende Konturen entgratet. D

as Entgraten lässt sich durch unterschiedlichen Fülldruck sowie das Mischungsverhältnis beeinflussen. Das Verfahren arbeitet sehr schnell – es können stündlich 240 Takte erreicht werden – wobei mehrere Werkstücke gleichzeitig behandelt werden können. Der Aufwand ist gering, weil die Druckkammer nicht werkstückgebunden ist und der Schließteller der Druckkammer nur mit einfachen Vorrichtungen zur Werkstückaufnahme ausgerüstet ist, die Haltefunktion ausüben.