Im Gegensatz zur → Durchlauf- und → Standentgiftung werden bei der Tauchentgiftung die Gestelle mit den daran befindlichen Werkstücken (z. B. nach dem Galvanisieren) in einen Entgiftungsbehälter getaucht und dort entgiftet, wobei Voraussetzung ist, dass die Entgiftungslösung die Warenoberfläche nicht nachteilig verändert. Die Entgiftungslösung wird meist im Kreislauf zu einem Vorratsbehälter geführt, wo sie aufgefrischt wird. In der Praxis sind Tauchentgiftungsverfahren unter dem Namen → Lancy- oder → Cynox-Verfahren bekannt.