Bis etwa 1940 entwickelten die Trübungsmittel eine so geringe Deckkraft im Email, dass zwei oder mehr Deckschichten auf dem dunklen Grundemail erforderlich waren, bis die Farbe gut herauskam. Die Dicke der gesamten Emailschicht wuchs demnach bis 0,5 mm und mehr, mit allen daraus erwachsenden Nachteilen. Erst die Einführung der Titan– und darauf der Zirkonemails mit ihrer hervorragenden Deckkraft erlaubte mit nur einer Deckschicht von etwa 0,2 mm Dicke eine vorzügliche Weißfärbung bzw. nach Zugabe von Farbkörpern pastellfarbige oder intensiver bunte Emails. Mit diesem Fortschritt ist die Einschichtemaillierung engstens verknüpft. Solche Emails nennt man deshalb Superopak.