Schwitzwassertest

Dient zum reproduzierbaren Nachweis des Verhaltens von Werkstoffen u. a. unter diskontinuierlicher Einwirkung von warmer, feuchtigkeitsgesättigter Luft einschließlich Schwitzwasser in Anwesenheit von Schwefeldioxid SO2 und Kohlenstoffdioxid CO2 bei Raumtemperatur. Diese Prüfung ähnelt dem → Schwitzwasserklimatest nach DIN 50017, mit dem Unterschied, dass zusätzlich noch die Einwirkung der beiden Gase erfolgt. Die Ergebnisse dieser Prüfung sind nicht direkt und nur zu einem gewissen Grad mit denen aus Naturversuchen an Industrieluft vergleichbar. Der Test wird hauptsäch- lich für nicht chromatierte Zink– und Cadmiumschichten und Aluminiumoxidüberzüge sowie für NickelChromschichten angewandt, die nicht der freien Atmosphäre ausgesetzt sind. Der 24stündige Test-Zyklus besteht aus einer 8stündigen Lagerung bei 40 + 2 °C und 100 % relativer Luftfeuchte (SO2 + CO2-Gas) und 16stündiger Lagerung bei Raumtemperatur und -luft. Einzelheiten der Versuchsdurchführung in DIN 50018.