Wechsel-Klima-Test; zur Erprobung des Verhaltens von Werkstoffen u. a. in feuchten Klimaten. Er besteht in der Einwirkung warmer, mit Wasserdampf gesättigter Luft mit oder ohne Zwischenabkühlung auf Raumtemperatur. Beim Anwärmen der Proben durch die mit Wasserdampf gesättigte Luft bildet sich Schwitzwasser, das mindestens während der ganzen Dauer der Einwirkung der warmen, gesättigten Luft erhalten bleibt. Diese Prüfung ist in der Galvanotechnik für Kupfer-, Messing-, Zinn– sowie chromatierte Zink– und Cadmiumüberzüge geeignet. In DIN 50017 werden drei Schwitzwasserklimate unterschieden:
a) SWF: ein 24stündiger Zyklus mit einem achtstündigen Aufenthalt der Proben bei 40 ± 3 °C und 100%iger relativer Luftfeuchte und anschließend 16stündigem Aufenthalt (in geöffnetem Gerät) bei Raumtemperatur und 75 % relativer Luftfeuchte;
b) STW: gleiche Bedingungen wie bei SWF, nur mit dem Unterschied, dass die Luftfeuchte zum Schluss bei Raumtemperatur 100 % beträgt;
c) SK, bei dem die Proben durchgehend bei 40 ± 3 °C und 100%iger relativer Luftfeuchte gehalten werden. Einzelheiten der Versuchsdurchführung in DIN 50017. Diese Prüfung wird auch bei Anwesenheit von Schwefeldioxid und Kohlendioxid durchgeführt