Radioaktive Indikatoren

Dienen dem Nachweis von Rissen bei → nichtferromagnetischen Materialien, z. B. → Austenitischen Stählen. Dazu werden gut benetzende alkoholische Lösungen mit geringen Konzentrationen an Radioisotopen verwendet. Durch Kapillarwirkung werden an Fehlstellen, z. B. Rissen, die Indikatoren angereichert und verbleiben auch dort nach dem Entfernen der überschüssigen Lösung. Sie lassen sich dann mit radioempfindlichem Material, z. B. Röntgenfilmen, nachweisen.

Radioaktive Indikatoren dienen auch zum Nachweis von Einbauraten in Schichten (→ Tracermethode).