Poröse Chromschichten

  1. Chromschichten mit Poren; letztere entstehen vor allem durch Grundmaterialfehler (Einschlüsse; anhaftende Teilchen).
  2. Absichtlich erzeugte, porige Hartchromschichten erhält man durch Aufrauen des Grundmaterials und/oder des Chroms. Daneben benutzt man Abscheidungsbedingungen, die die Porenbildung dann begünstigen → Mikroporiges Verchromen. Diese porigen Hartchromsichten verfügen über die Eigenschaft einer „Depotwirkung“, was bedeutet, dass die Chromschicht oleophil (ölfreundlich) wird. So werden z. B. die Hauptlager von Schiffskurbelwellen porös hartverchromt. Damit werden Reibung und Verschleiß de

r Hauptlager beim Anlaufen und beim Betrieb der Maschine stark reduziert.