Haltbarmachen; zur Zwischen- und Endkonservierung nicht Korrosionsbeständiger Teile sind geeignete Maßnahmen erforderlich, um Korrosion während des Herstellverfahrens bzw. bei Lagerung (→ temporärer Korrosionsschutz) und Einsatz des fertigen Produktes zu verhindern. Als nicht Korrosionsbeständig gelten zum Teil Oberflächen mit porigen Beschichtungen, aber auch Bauteilkombinationen aus Korrosions- und nicht Korrosionsfesten Werkstoffen (z. B. partiell versilberter Chrom-Nickelstahl). Da Korrosion (Lokalelementbildung) nur bei Anwesenheit dünner Feuchtigkeitsfilme (Schwitzwasser oder Reste von Bearbeitungsflüssigkeiten) einsetzen kann, wird die Oberfläche zuerst mit wasserverdrängenden Konservierungsmitteln (Dewatering Fluids) entwässert. Anschließend wird ein schützender Öl- oder Wachsfilm aufgetragen. Gebräuchlichstes Aufbringungsverfahren ist das Tauchen, es kommen jedoch auch Techniken wie Niederdrucksprühen, elektrostatisches Sprühen oder Streichen zur Anwendung. In vielen Fällen ist es auch zweckmäßig, die Bauteile z. B. bei der Versendung in evakuierte Plastikfolien einzuschweißen.