Nach dem amerik. Physiker und Ingenieur Frederick Knoop benanntes Härteprüfverfahren, das ähnlich dem Vickers-Härteprüfverfahren durch Eindruck einer Diamant-Pyramide Messwerte liefert. Härteprüfung nach DIN EN ISO 4545-1 bis -4: Metallische Werkstoffe-Härteprüfung nach Knoop.
Bei der Knoop-Härteprüfung ist die Grundfläche des Eindrucks rhombisch. Die Diagonallängen verhalten sich wie 7:1 und sind dreimal länger als bei der Vickers-Härteprüfung. Ebenso ist die Eindringtiefe 2/3-mal kleiner. Die Formel zur Berechnung der Knoop-Härte lautet:
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wobei F die Kraft und lD die lange Diagonale ist. Da sich mit diesem Verfahren auch dünne Schichten (bis herunter zu 1 µm Dicke) prüfen lassen, ist es für die meisten metallischen Überzüge gut geeignet.