Kautschuk

Aus dem indianischen: caa – Tränen; ochu – Baum = weinender Baum. Kautschuke gehören zu den Elastomeren, gummielastischen Kunststoffen. Dazu gehören alle Arten von vernetztem Kautschuk. Die Vernetzung der Monomere erfolgt z. B. durch Vulkanisation mit Schwefel, mit Peroxiden, Metalloxiden oder durch Bestrahlung.

Die Elastomere sind gegenüber den → Duroplasten weitmaschig vernetzt. Deshalb sind die einzelnen Moleküle etwas gegeneinander verschiebbar. Zudem sind sie flexibel, werden beim Erwärmen nicht weich und sind in den meisten Lösemitteln nicht löslich.

Beispiele für Elastomere sind:

  • Naturkautschuk (NR),
  • Butadien-Kautschuk (BR); („Buna“ kommt von Butadien-Natrium)
  • Acrylnitril-Butadien-Kautschuk (NBR),
  • Styrol-Butadien-Kautschuk (SBR),
  • Chloropren-Kautschuk (CR),
  • Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk (EPDM).