Kanonenbronze

Kupfer-Zinn-Legierungen („Zinn-Bronzen“, „Bronzen“ im engeren Sinne) waren schon vor 5000 Jahren bekannt. Diese Legierung hat einem ganzen Zeitalter den Namen gegeben (Bronzezeit).

So besteht z. B. die für besonders zähfeste Maschinenteile (Lagermetalle) verwendete „Phosphorbronze“ aus 92,5 % Kupfer, 7 % Zinn und 0,5 % Phosphor. Der zulegierte Phosphor verhindert beim Guss die Oxidbildung und erhöht die Dichtigkeit und Festigkeit. Ähnliche Zusammensetzung besaß die „Kanonenbronze“ oder „Geschützbronze“, die zur Herstellung von Kanonenläufen verwendet wurde.