Gitterschnittprüfung; Gitterschnitttest; Haftungsprüfverfahren für weiche Überzüge auf Metallen (z. B. Anstrichfilmen), auch zur Beurteilung der Haftfestigkeit des Metallüberzugs auf dem Kunststoff. (DIN EN ISO 2409). In die Überzüge werden mit der scharfen Spitze eines Messers parallel im Abstand von einem bis drei Millimeter Schnitte bis zum Grundwerkstoff angebracht und anschließend eine weitere Serie, die die ersten Schnitte senkrecht kreuzt, so dass man ein schachbrettartig eingeritztes Rastermuster erhält. Gut haftende Überzüge bleiben bei dem Einschneiden bis auf die Schnittfläche unverändert. Bei weniger gut haftenden Überzügen fallen die Filmvierecke teil- und Stellenweise und im ungünstigsten Fall alle heraus. DIN EN ISO 2409 (früher DIN 53151). Verschärfte Prüfung durch Aufkleben eines Klebestreifens und dessen Abziehen. Klebkraft 8 bis 10 N/25 mm. Der Test ist nicht Bestandteil der Norm, aber verbreitet.