Nach DIN 50900 ist es ein Elektrischer Strom, der sich von einer elektrischen Anlage aus unbeabsichtigt ausbreitet. Werden metallische Gegenstände als Leiter von diesem Strom benutzt, so können die Austrittsstellen des Stromes korrodieren.
Beim → kathodischen Korrosionsschutz bezeichnet man als Fremdstrom denjenigen Strom der einer Stromerzeugungsanlage (z. B. einem Gleichrichter) entnommen wird. Besondere Anoden aus Korrosionsbeständigen Stoffen (z. B. Graphit, Titan oder Silicium) dienen zum Einspeisen dieses Fremdstromes.