Elektroerodieren, Elektroerosion, Elektroerosive Metallbearbeitung

Hierbei wird durch Funkenüberschlag im Entladungskanal freiwerdende Energie in mechanische und thermische Energie umgesetzt, die beim Auftreffen auf die Metalloberfläche Funkenbildung und starke Erwärmung hervorruft. Es bilden sich Krater, welche aneinandergereiht in ihrer Gesamtheit das charakteristische Aussehen der Metalloberfläche nach dem Elektroerodieren zeigen. Außerdem gelangen die geschmolzenen Teilchen teilweise in das → Dielektrikum und werden so beseitigt. Ein Problem bei diesem Verfahren ist es, einen möglichst geringen Verschleiß der Anode zu erzielen, da nicht nur das als Kathode geschaltete Werkstück, sondern auch die Anode abgetragen wird, wenn auch in geringerem Maße. Darüber hinaus strebt man an, durch Entwicklung geeigneter Generatoren möglichst wirtschaftlich zu arbeiten, indem die Funkenüberschläge pro Zeiteinheit gesteigert werden. Allerdings sind diesem Bestreben durch die Notwendigkeit Grenzen gesetzt, den Funkenspalt zwischen zwei Entladungen zu entionisieren.