Anfressungen bei der anodischen Oxidation von Aluminium

Sie entstehen bei stark unterschiedlichen Oxidationsgeschwindigkeiten beim GX-Verfahren (GleichstromOxalsäure). Befinden sich Inhomogenitäten in der Aluminiumoberfläche z. B. Fremdmetalleinschlüsse, Seigerungen, Konzentrationsunterschiede der Legierungsbestandteile, so existieren größere Potenzialunterschiede. Die Oxidschicht bildet sich entsprechend unterschiedlich aus.

Der Strom konzentriert sich stark auf die dünnen Stellen und es kommt zu Anfressungen.

Der Lochfraß in den Oxalsäurebädern korreliert auch mit den Verunreinigungen, z. B. mit Eisensalzen (> 3 g/L) und anderen Metallionen (Co, Mn, Cr, Mo, V, Ti, Sn, Ce) sowie Anionen (Cl (> 30 mg/L), Br).